Warum laufen wir?

Die Antworten sind vielfältig:
Es ist gesund, es macht Spaß (zugegeben nicht immer 😉 ), es macht nicht dick…
Jeder beginnt das Laufen aus einem anderen Grund und lässt es aus einem anderem Grund auch nicht wieder sein. Für die einen ist es sportlicher Ehrgeiz, die Jagd nach Bestzeiten und Trophäen. Für die anderen ist es die Bezwingung des inneren Schweinehundes. Und wiederum für andere ist es aus Spaß an der Freude.
Wieso, weshalb, warum ist beim TEAM AR SPORT egal. Es zählt nur das Laufen. Wir freuen uns über jeden der unsere Begeisterung für diesen tollen Sport teilt.

Laufen ist menschlich – So joggen Sie sich richtig glücklich

So joggen Sie sich richtig glücklich. Mit leichten Schritten geht es vorbei an Bäumen und Büschen. Einatmen, ausatmen, einatmen. Der Alltag bleibt auf der Strecke, jetzt zählt nur die Bewegung. Einfach abschalten und laufen, durch den Park, am Fluss entlang oder eine Runde durchs Wohngebiet. Wer bereits joggt, wird sofort zustimmen: Laufen tut gut, ist einfach und kostengünstig. Ein paar vernünftige Laufschuhe, bequeme Kleidung, und schon kann’s losgehen. Der unkomplizierte Ausdauersport lässt sich fast überall ausüben, allein oder in der Gruppe. Er baut Stresshormone und Gewicht ab, Glückshormone und Muskeln auf. Frische Luft und Bewegung führen Körper und Gehirn eine Extraportion Sauerstoff zu. Das stärkt das Immunsystem und fordert das Denken – nicht umsonst kommen viele Menschen beim Laufen die besten Ideen. 20 bis 30 Minuten nicht zu intensive Bewegung reichen bereits aus, um Kopf und Körper nachhaltig auf Trab zu bringen. Gibt es da noch eine Ausrede?
Laufen ist ein uraltes Erbe. Bereits Wandmalereien aus der Altsteinzeit beweisen, dass Menschen »Lauftiere« sind. Allerdings liefen sie damals nicht zum Spaß oder zur Entspannung. Sie folgten dem Wild und mussten auf der Suche nach Nahrung immer wieder weite Strecken zurücklegen. Auch in späteren Zeiten mussten sich die Menschen überwiegend auf ihre Füße verlassen. Körperliche Bewegung war über viele Jahrtausende nötig, um zu überleben.

Heute ist die Situation eine ganz andere. Heute sitzen die meisten Menschen mehr, als dass sie sich bewegen wurden, am Arbeitsplatz, in Autos, Zügen und Flugzeugen. Doch der menschliche Körpper mit seinen Funktionen ist im Grunde noch genauso wie vor Jahrtausenden: Herz und Kreislauf, Knochen, Muskeln,Hormone – alles ist auf ein Leben mit vielBewegung ausgerichtet. Zu wenig Aktivität kann sogar schaden. Stresshormone werden nicht abgebaut, Muskeln und Sehnen verlieren an Kraft, das Herz-Kreislauf-System ist unterfordert, im Blut befindet sich zu wenig Sauerstoff. Regelmäßiges Laufen beugt dem vor und knüpft dabei an ein uraltes Programm an, das die Menschen schon immer vorangebracht hat – in jeder Hinsicht. Das alles klingt einleuchtend. Dennoch gibt es jene, die standhaft glauben Sport sei Mord. Ganz unrecht haben sie nicht. Werden Körpersignale zugunsten von Leistungszielen missachtet, kann Sport schaden. Das gilt auch für das Laufen. So stellte Professor Hennig Allmer vom Kölner Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften im Auftrag des AOK-Bundesverbandes fest, dass nur 32 Prozent der Jogger gesundheitsförderlich laufen, 36 Prozent ihre Gesundheit gefährden und 26 Prozent sie tatsachlich beeinträchtigen. Mögliche Folgen: Muskelrisse, überlastete Kniegelenke und Knorpelschäden.

Dabei ist gesundes Laufen ganz einfach. Grundsätzlich gilt: laufen, ohne zu schnaufen. Wer beim Joggen ein Gespräch führen kann, macht es richtig. Regel Nummer zwei: Immer auf den Körper hören, das gilt auch für erfahrene Läufer mit Leistungszielen. Schmerzen jederArt, Atemlosigkeit und ein hoher Puls signalisieren, dass der Körper überlastet ist. Überlastung und Erschöpfung können zu Schaden führen. Wer sich unsicher ist, ob er seine Körpersignale erkennt oder richtig deutet, kann dies zum Beispiel in einem Laufcamp üben und mit einem Fitness-Check ermitteln lassen, welches Lauftempo optimal wäre. Da. sich das Herz-Kreislauf-System schneller an Belastungen anpasst als Muskeln, Gelenke und Knochen, sollten Anfänger langsamer und dafür länger joggen. Pausen und der Wechsel zwischen Laufen und Gehen sind erlaubt und gesund, auch wenn die Kondition noch steigerungsfähig wäre. Genauso wichtig: Laufen sollte sich leicht anfühlen. Dann fällt es auch leichter weiterzumachen. Und stets daran denken: Die positiven Wirkungen halten nach dem Laufen an, zum Beispiel die verstärkte Fettverbrennung. Nach einer abendlichen Joggingrunde nimmt der Läufer quasi im Schlaf ab.